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Presseschau

Ausfälle, Ankünfte, Aufbrüche

Eine Medienschau »Achkarren feiert 36 Feste im Jahr. Normalerweise.« So fasst die Hildesheimer Wochenzeitung Kehrwieder unser etwas anderes Jahr 2020 zusammen. Und deshalb können wir diesmal leider nicht von Uncorked-Partys oder Winzer-Grill-Wettbewerben berichten, geschweige denn von spektakulären Motorrad-Hochseilakten über dem Schlossberg. Aber dafür, dass so wenig passiert ist, war dann doch eine ganze Menge los. Das mag daran liegen, dass viele Weinjournalisten ihren leergefegten Terminkalender genutzt haben, um sich auch mal abseits des altbekannten Weinadels umzutun. Dass sie dabei immer wieder auf Achkarrer Weine gestoßen sind, kann kein Zufall sein.
Journalistische Entdeckungen »Einen solchen Überblick über die Neuheiten des Jahres bekommt man sonst nie. Wir probierten Weine, die wir auf der Messe ProWein sicherlich übersehen hätten«, räumen die Redakteure der Weinwelt (04/2020) freimütig ein, um dann unseren Auxerrois und die Scheurebe Bestes Fass als hoch bewertete Geheimtipps zu präsentieren. Klaus Herrmann von der Wein & Markt (6/2020) begeistert sich mit sensationellen 92 Punkten für unsere Edition A: »Leute, was kann Spätburgunder Spaß machen ... Die Nase des Verkosters freut sich über intensiven, klaren Spätburgunder Duft, der in einen lebhaften Dialog mit den Aromen der verwendeten Barrique-Fässer vertieft ist.« Vinum-Redakteurin Eva Maria Dülligen erklärt den Müller-Thurgau Bestes Fass zu ihrem Liebling: »Tief gräbt er sich in das Vulkangestein und bläst später ein Wirbelstürmchen von Feuerstein und Tropenfrucht aus dem Glas« (Vinum Mai 2020).
Der eingangs erwähnte Kehrwieder widmet sich unserem Geschäftsführer Denis Kirstein, einem gebürtigen Hildesheimer: »Natürlich ist die Führung einer Winzergenossenschaft nicht irgendeine beliebige Tätigkeit bar jeder persönlichen Leidenschaft [...]. Ich konnte noch nicht lesen, da habe ich schon im Weinkeller meiner Eltern die Etiketten der Flaschen inspiziert‘, erinnert sich Kirstein« (Kehrwieder März 2020).

So wird verständlich, warum Kirstein nach Stationen in Hamburg, London und München schließlich angekommen ist in der einzig wahren Weinmetropole Achkarren. 

Genossenschaften im Aufbruch »Neue Kreationen sind in Achkarren jedenfalls ein wichtiges Erfolgskriterium, um Impulse zu setzen und im Gespräch zu bleiben [...]. Ein wesentlicher weiterer Faktor: glaubwürdige Qualitätsarbeit im Weinberg. Das funktioniert am besten, wenn man die Winzerinnen und Winzer davon überzeugt und dafür höhere Traubengelder auszahlen kann. Das klappt bei der WG offenbar sehr gut, was sich indirekt darin widerspiegelt, dass die Rebfläche in den letzten Jahren von 140 ha auf 190 ha gewachsen ist« (Wein & Markt 9/2020).
Wo wir gerade bei neuen Kreationen und glaubwürdiger Qualitätsarbeit sind: Unser Rotwein Glücksgriff freute sich über Gold bei der Berliner Wein Trophy und auch unsere Jungwinzer machten bei einem großen Test von 141 Rosés im Lebensmitteleinzelhandel eine gute Figur: »Den besten trockenen Rosé steuerte die WG Achkarren bei: den 2019er Spätburgunder aus der Jungwinzer Kollektion. Er überzeugte unsere Juroren mit Attributen wie sauber, frisch, jugendlich, knackige Säure, schön ausbalanciert. Mit 14,7 von 20 Punkten und einem Ladenpreis von 4,99 € bietet dieser Wein viel Genuss fürs Geld.« 
Zu guter Letzt 92 Punkte verlieh uns das Falstaff Magazin für unseren 2017er Riesling Sekt Méthode Traditionelle brut und urteilt: »Überraschender feiner Riesling-Sekt vom Kaiserstuhl.« Und was uns noch positiv überrascht hat – die zweite Traube im Gault&Millau 2021. Eine tolle Auszeichnung für konstant hervorragende Arbeit in Weinberg und Keller! 

Was macht uns einzigartig?

Erstens die Lage und zweitens die Idee! Der Achkarrer Schlossberg, von dem wir 75 Prozent bewirtschaften, ist aufgrund seines Vulkanverwitterungsgesteins eine der besten Weinbergslagen Deutschlands. Die Reben wurzeln bis zu 30 m tief und liefern so äußerst mineralisches Lesegut. Wir als Genossenschaft, das heißt als Team von Spezialisten (in Weinberg und Keller), machen aus diesem Lesegut das Beste, was möglich ist – Jahr für Jahr.

Dabei ist es uns wichtig, unsere Kunden immer wieder aufs Neue zu überraschen – z. B. mit dem Ausbau von Trauben von Kleinstparzellen zu eigenständigen, preisgekrönten Weinen. Apropos preisgekrönt: 2019 wurden wir von der renommierten Fachzeitschrift „Weinwirtschaft“ zur besten Genossenschaft in Baden und zur zweitbesten in ganz Deutschland gekürt. Probieren Sie unsere Weine!

Immer besser werden

Die Weinqualität entsteht im Weinberg. Das ist ein ebenso alter wie richtiger Grundsatz im Weinbau. Doch das Beste aus einem jeden Jahrgang zu machen, das ist die Aufgabe vom Team im Keller – unterscheiden sich die angelieferten Trauben doch von Jahr zu Jahr beträchtlich, je nachdem, was Mutter Natur an Parametern vorgegeben hat, das heißt Sonnenstunden, Wind und Niederschlag. Seit Beginn der 2000er-Jahre haben sich diese Parameter erheblich geändert, dadurch wird es immer wärmer und es fällt immer weniger Niederschlag. Nicht einfach – deswegen haben wir zusammen mit allen Achkarrer Winzern ein neues Traubengeldauszahlungssystem beschlossen, welches eine frühere Hauptlese ermöglicht. Somit können wir geltend für die Weinlese ab Herbst 2019 verkünden, dass unsere Weine vom Alkoholgehalt her moderater geworden sind – bei gleichbleibender Kaiserstühler Weintypizität –, denn wir achten streng darauf, dass nur reifes und gesundes Lesegut bei uns in den Keller kommt. Wir geben alles für top Weine, die schmecken!