Umwelt

Ökostrom speist WG Achkarren

Seit dem 1. Januar 2020 arbeiten wir zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien. Unsere erste Photovoltaikanlage wurde bereits im Jahr 2010 installiert – damals noch mit dem Ziel, den durch die Kraft der Sonne erzeugten Strom in das örtliche Netz einzuspeisen. Im August 2018 haben wir eine zweite, weitaus größere Photovoltaikanlage mit 151 kWh auf dem Dach montieren lassen. Seitdem beliefert uns diese Anlage über das Jahr mit mehr als einem Drittel des von uns benötigten Stroms. Das freut uns auch insofern, als wir unsere nun bald errichtete Tankstelle für E-Autos mit diesem Strom speisen können. Doch bis zum 31. Dezember 2019 haben wir die restliche Energie immer noch als »grauen« Strom bezogen, das bedeutet als Mix aus erneuerbaren und nicht erneuerbaren Energien.

Als Menschen, die in und mit der Natur arbeiten, ist uns daran gelegen, möglichst umweltschonend zu produzieren. Neue, energiesparende Gerätschaften im Keller mit den entsprechenden Investitionen gehören genauso wie unser neuer Verwaltungsbau dazu, um dieses Ziel zu verwirklichen. Seit dem 1. Januar 2020 beziehen wir die restlichen zwei Drittel unseres Strombedarfs von einem Stromerzeuger und -anbieter aus dem Schwarzwald. Dieser Anbieter ist »ok-power-plus«-zertifiziert und bietet somit ausschließlich Ökostrom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien an. Dies ist ein kleiner Beitrag, damit unser Wein den folgenden Generationen genauso gut schmeckt.

Geschmackstest

Schraubverschluss vs. Naturkork

Sind Naturkorken noch immer das Nonplusultra? Fast jeder kennt das: Freunde und Familie sind eingeladen und mit großer Vorfreude wird ein guter Wein aus dem Keller geholt und entkorkt. Ein schönes Ritual. Doch, oje, wie groß ist die Enttäuschung, wenn dem eigentlich formidablen Wein dann der schlimme Satz »Der hat Kork!« vom Kenner aus der Runde entgegengeschmettert wird.

Nicht jeder Weintrinker nimmt gleich den Gehalt von Trichloranisol, dem üblen Stoff, der den Kork verdirbt und den muffigen Geschmack verursacht, in der Nase oder am Gaumen wahr. Viele denken nur, der schmeckt aber dumpf – und öffnen eine andere Flasche. Das ist ein Grund, warum immer mehr Weinbaubetriebe, darunter auch wir, ihre Flaschen mit einem Schraubverschluss versehen. Doch es gibt mehr Gründe: Solche Flaschen sind leichter wieder verschließbar und bei der Lagerung (gern auch stehend) muss zwar weiterhin eine konstante Temperatur gehalten werden, doch ist die Luftfeuchtigkeit dabei fast egal. Und last but not least reifen Spitzenweine wie unsere Edition A dadurch deutlich langsamer sowie weniger oxidativ und behalten länger ihre schönen Fruchtaromen. Genug Gründe für uns, um dem »Schrauber« den Vorzug zu geben.